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FOTOS - Bearbeitung Teil 2

Hier wird Ihnen gezeigt, wie Sie Fotos möglichst Platz sparend anlegen können.

FOTOS RICHTIG BEARBEITEN (von Nils Meyer)

Das richtige Grafikformat
Es ist wichtig, das richtige Format für die Bilddateien zu verwenden. Im Internet gibt es grundsätzlich zweieinhalb empfehlenswerte Bildformate: Das JPG Format sollte für Grafiken verwendet werden, bei denen scharfe Details nicht so wichtig sind (z.B. Fotos etc.), das JPG Format ist auch die beste Wahl für Grafiken mit mehr als 256 Farben. In den meisten Bildbearbeitungen lassen sich Auflösung und Komprimierungsgrad einstellen, hierbei ist das Problem einen Kompromiss zwischen Ladezeit und Aussehen zu finden. Das Gif Format eignet sich für animierte Banner, Grafiken mit transparenten Hintergrund und vor allem für Grafiken bei denen es auf scharfe Details ankommt. Hierbei gilt die Beschränkung auf 256 Farben. Ein gutes Programm zur Kompression (nicht nur von Bannern) ist das Gif Movie Gear, das man als Sharewareversion unter www.gamani.com/gmgdown.htm herunterladen kann. Das dritte Format ist das weniger verbreitete PNG Format, das eine etwas schlechtere Kompression als JPG hat. Die Bildqualität wird jedoch nicht beeinträchtigt. Dieses Format sehe ich deshalb nur als halbes Format, weil es erst von Browsern ab Version 4.0 unterstützt wird. Es ist in Zukunft aber die erste Wahl.

Vorgeladene Grafiken sind da wenn man sie braucht
Sollten zu Ihrem Projekt auch Seiten gehören, die größtenteils aus Text bestehen, so empfiehlt es sich, größere Grafiken hier schon "vorzuladen", d.h. sie platzieren die Grafik auf eine Größe von 1x1 Pixeln reduziert am Ende des Dokuments. Hiermit wird erreicht, das die Grafik schon vorher in den Cache des Browsers geladen wird. <img src="grossesbild.jpg" width="1" border="0" height="1">

 
Zerstückeln ist besser
Wenn sie große Grafiken wie z.B. Landkarten etc. verwenden, werden diese meist nicht im Cache des Browsers gespeichert, d.h. sie müssen jedes Mal neu geladen werden, was Zeit kostet und den Besucher nervt. Der beste Weg, die zu umgehen, ist die Grafik in mehrere kleinere aufzuteilen. Hierbei lassen sich sogar verschiedene Formate verwenden. Nachher fügen Sie die Teilgrafiken einfach in einer Tabelle wieder zusammen. Dies ist zwar etwas mühevoll, aber es lohnt sich bestimmt (weil sich jede noch so kleine Verbesserung auch auf die Laune des Besuchers auswirkt, und dies zu mehr Stammbesuch führen kann, und dies die Werbeeinahmen oder Verkaufserlöse erhöht).

Wenn Sie sich an diese Regeln halte, sollte die Ladezeit Ihrer Homepage deutlich verringern. Wenn immer noch keine Besserung zu bemerken ist, sollten sie darüber nachdenken, ob sich ihre Homepage auf einem zu langsamen Server befindet. Eine Seite, die auf einem Server in Japan oder sonst wo weit entfernt steht, wird immer länger brauchen als eine die auf einem schnellen Server (am besten innerhalb Europas) mit einer schnellen Anbindung an das Internet gehostet ist (eine sehr gute Anbindung hat z.B. Artos Webhosting).


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