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Viele Webmaster -
insbesondere Anfänger - machen bei ihren Seiten einen großen Fehler:
Auffallen um jeden Preis!
Und dabei passiert es nicht selten, dass eine Seite mal an die 100
Kilobyte gereicht, da sie regelrecht platzt vor animierten
GIF-Bildern, grafischen Spielereien und Experimenten wie JavaApplets
als Navigationsmenüs (Hoover-Schaltflächen). Wer in solchen Seiten
die erhofften Informationen sucht, wird halb wahnsinnig, da sie
zwischen blinkenden Punkten, drehenden Emailsymbolen und superbunten
Buttons versteckt liegen. Hier wird kein Besucher wiederkommen! Man
muss sogar befürchten, dass der Besucher den Stop-Button seines
Browsers austestet, weil ihm die Seite schlicht zu lange lädt.
Im Netz hat keiner mehr die Zeit, sich
mit viel Schnickschnack abzugeben. Der Besucher einer Seite möchte
die Informationen, die er dort erwartet - und das so minimal verpackt
wie möglich. Der Irrglauben vieler Anfänger, Webdesigner zu sein hieße,
tolles Grafikdesign abzuliefern, ist weit ab von der Wirklichkeit. Die
Aufgabe des Webdesigners ist es, die auf die Seite gehörigen
Informationen zu nehmen und so geordnet wie möglich unter minimalem
Aufwand zu präsentieren.
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